Kristalle
Vulkan klein 5

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Bannerbild_f_f Die Festung
Panagia von unten

Wir entdecken einen kleinen Aufgang und steigen viele Stufen hinauf zu den Ruinen der alten Festung der Johanniter in der auch die alte Höhlenkirche der Heiligen Jungfrau ist. Von dort haben wir einen fantastischen Ausblick auf Mandraki, übers Meer nach Kos und zum Inselchen Giali.

Die kleine Bimssteininsel sieht von hier wie ein Amphitheater für Riesen aus, der weiße Stein wird seit vielen Jahren abgebaut und schuf so eine Treppe im Bergabhang. Am Strand von Pali hatten wir schon Bimssteine gesammelt um uns die Hacken damit zu schrubbeln. Als wir schon genug im Säckchen hatten haben wir Bimssteinweitwurf aufs Wasser veranstaltet. Der Stein ist so porös dass er schwimmt. Wenn Lava unter bestimmten Bedingungen an die Erdoberfläche gelangt und der Druck ganz plötzlich abfällt erstarrt sie. Die eingeschlossenen Gase dehnen sich  noch aus und schaffen so das Porenvolumen von bis zu 85%. Es ist faszinierend welche verschiedenen Steinsorten ein Vulkan schaffen kann.

Mandraki Panagia
Castel 1

Über uns thront noch eine weitere Burg, und die erobern wir doch lieber mit unseren Rollern da die Sonne schon tief am Himmel steht. Nach einer weiteren steilen Serpentinenfahrt erreichen wir das Kastro, die 2500 Jahre alte dorische Festung. Die meterdicke Mauer ist aus exakt gehauenen, dicken schwarzem Lavablöcken gemauert. Im Burghof sprießen Gras und Wildkräuter, ein Säulenkapitell lugt aus dem Grün heraus. Wann die Burg genau entstand liegt im Dunkeln, es hat hier noch keine systematischen Ausgrabungen gegeben – noch ein weites Feld für die Archäologie. Wir stapfen die breite Treppe hinauf und balancieren über die teilweise eingestürzte Wehrmauer.

Die Romantischen unter uns suchen ein gemütliches Sitzplätzchen, die Sonne steht schon sehr tief und es ist schön, dass uns nur die Stille der Burg und das Zwitschern der Vögel umgibt als der rote Ball langsam ins Meer taucht.

Wir steigen wieder hinab zu unseren Rollern und es ist ja nur ein kurzes Stück zurück nach Mandraki. Dort haben wir uns schon am Nachmittag auf dem Dorfplatz ein kleines Restaurant ausgesucht. Unter dem Blätterdach eines riesigen Ficus benjamini werden  typisch griechische Gerichte serviert, „futtern wie bei Muttern“, genau das wonach uns jetzt ist.
Ein Fläschchen Wein macht die Runde und zum Nachtisch werden wir mit der Spezialität der Insel verwöhnt - Mandelmilch.
Eigentlich könnte man noch länger auf dieser schönen Insel verweilen, aber morgen segeln wir weiter - unserem nächsten Ziel entgegen.

Castel 2
Hand 00

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